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Root in Kürze


Root - ein Dorf von überschaubarer Grösse an landschaftlich wie auch verkehrstechnisch bevorzugter Lage - hat einiges zu bieten. Das idyllische Gelände entlang der Reuss und im Hasliwald sowie der Rooterberg mit dem bekannten Ausflugsziel Michaelskreuz gehören zu unseren Naherholungsgebieten. Die Nähe zu den Zentren Luzern, Zug und Zürich ermöglicht Ihnen, in kurzer Zeit Ihren Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu erreichen. Sie wohnen im Grünen und sind dennoch am Puls des Geschehens.

Wer sich ein bisschen Zeit nimmt, entdeckt die Reize von Root. Man muss nur rechts oder links von der Hauptstrasse abbiegen, um auf der einen Seite entweder in die Höhe zu kommen oder auf der anderen das Ufer der Reuss zu erreichen. Ob man auf Root hinabschaut, ob man am Flussufer entlang bummelt, ob man einkauft oder in Richtung Luzern fährt: Immer wieder zieht der Pilatus den Blick an. Dieser Blick erzeugt den Eindruck der Weite.

In Root gibt es immer wieder Plätze zu entdecken, an denen man sich vorstellen könnte zu wohnen. Das sind nicht nur die historischen Teile, die auf die lange Geschichte Roots verweisen. Vielmehr ist es gelungen, auch in neueren Quartieren eine einladende Atmosphäre zu schaffen. Man spürt sofort, dass sich die Einwohner von Root wohlfühlen und ein behagliches Miteinander gestalten. Dabei sind sie offen für neue Gesichter. Man merkt dies schon bei den ersten Begegnungen und erfährt, dass auch die Vereine dazu beitragen, damit sich die neuen Einwohner hier heimisch fühlen.

Das Rontal beherbergt zahlreiche industrielle Betriebe, Einkaufszentren und Grosshandelsunternehmen. Das Tal stellt sich nebst einer ländlichen Idylle auch als moderner Industriestandort dar.

Geschichte

Zum ersten Mal wird Root 600 Jahre nach Chr. erwähnt. Zu dieser Zeit wurde auf dem danach benannten Michaelskreuz ein Missionskreuz errichtet. In der Folge wuchs die Kultur um den Rooterberg immer mehr heran.

Dem Ortsnamen Root dürfte eine keltische Bezeichnung für Fluss zu Grunde liegen (Ron, Rontal, Rotbach, Rotsee). Aus dem Jahr 1235 finden wir als Zeugen am alten Brückenkopf in Emmenbrücke die Statue des Leutpriesters Ulricus de Rota, der Schiedsrichter im Hofe zu Luzern war. Ulrich Ritter von Hertenstein verkaufte 1261 einen Hof in Root dem Konvent zu Rathausen. Im Jahr 1253 wurde das Patronatrecht der Kirche Root dem Zisterzienser-Kloster Altenrief (FR) vergeben, was von Graf Hartmann dem Jüngeren von Kyburg anerkannt wurde. Nach der Schlacht bei Sempach behielt die Stadt Luzern Root als Pfand und zog es 1394 ganz an sich.
1456 wurden 31 Rooter Bürger gezählt. Dem Bauernkrieg 1653 blieb Root fern, vermutlich unter dem Einfluss von Pfarrer Büttel. Als Belohnung genoss Root Zollfreiheit an der Gisikoner Brücke und beim Weggistor in Luzern sowie Befreiung von Hühnergeld und von der Vogtensteuer.


Im 19. Jahrhundert waren die Rooter initiativ, denn man muss sich einmal vorstellen: Im Jahr 1849 wurde der Bau der Kantonsstrasse in Angriff genommen. Im Jahr 1864 wurde eine Eisenbahnlinie mit Bahnhof in Root gebaut und im Jahr 1873 nahm die Papierfabrik Perlen ihren Betrieb auf. Dabei sollen Sie wissen, dass der kleine Ort Perlen eine Ansiedlung der Papierfabrik ist; das heisst, erst war die Fabrik da, dann der Ort.