Root in Kürze
Root - ein Dorf von überschaubarer Grösse an landschaftlich wie auch verkehrstechnisch bevorzugter Lage - hat einiges zu bieten. Das idyllische Gelände entlang der Reuss und im Hasliwald sowie der Rooterberg mit dem bekannten Ausflugsziel Michaelskreuz gehören zu unseren Naherholungsgebieten. Die Nähe zu den Zentren Luzern, Zug und Zürich ermöglicht Ihnen, in kurzer Zeit ihren Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu erreichen. Sie wohnen im Grünen und sind dennoch am Puls des Geschehens.
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 Luftaufnahme 2009 |
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Wer sich ein bisschen Zeit nimmt, entdeckt die Reize von Root. Man muss nur rechts oder links von der Hauptstrasse abbiegen, um auf der einen Seite entweder gleich in die Höhe zu kommen oder auf der anderen das Ufer der Reuss zu erreichen. Ob man auf Root hinabschaut, ob man an dem Flussufer entlang bummelt, ob man einkauft oder in Richtung Luzern fährt: Immer wieder zieht der Pilatus den Blick an. Dieser Blick erzeugt den Eindruck der Weite. Root liegt zwar eingebettet im Rontal, ist aber nicht eingezwängt. Wer sich in Root ein bisschen umsieht, entdeckt immer wieder Stellen, an denen man sich vorstellen könnte zu wohnen. Das sind nicht nur die historischen Teile, die auf die lange Geschichte Roots verweisen. Vielmehr ist es gelungen, auch in neueren Quartieren eine einladende Atmosphäre zu schaffen. Man spürt sofort, dass sich die Einwohner von Root wohlfühlen und ein behagliches Miteinander gestalten. Dabei sind sie offen für neue Gesichter. Man merkt dies schon bei den ersten Begegnungen und erfährt, dass auch die Vereine keine abgeschlossenen Grüppchen bilden, sondern es neuen Mitgliedern leicht machen, sich auch hier heimisch zu fühlen. Das Rontal beherbergt zahlreiche industrielle Betriebe, Einkaufszentren und Grosshandelsunternehmen. Es bietet im strengen Sinne keine ländliche Idylle mehr. Das Tal stellt sich eher als moderner Industriestandort dar.
Geschichte Zum ersten Mal wird Root 600 Jahre nach Chr. erwähnt. Zu dieser Zeit wurde auf dem danach benannten Michaelskreuz ein Missionskreuz errichtet. In der Folge wuchs die Kultur um den Rooterberg immer mehr heran. Dem Ortsnamen Root dürfte eine keltische Bezeichnung für Fluss zu Grunde liegen (Ron, Rontal, Rotbach, Rotsee). Aus dem Jahre 1235 finden wir als Zeugen am alten Brückenkopf in Emmenbrücke die Statue des Leutpriesters Ulricus de Rota, der Schiedrichter im Hofe zu Luzern war. Ulrich Ritter von Hertenstein verkaufte 1261 einen Hof in Root dem Konvent zu Rathausen. Im Jahre 1253 wurde das Patronatrecht der Kirche Root dem Zisterzienser-Kloster Altenrief (FR) vergeben, was von Graf Hartmann dem Jüngeren von Kyburg anerkannt wurde. Nach der Sempacher Schlacht behielt die Stadt Luzern Root als Pfand und zog es 1394 ganz an sich. 1456 wurden 31 Rooter Bürger gezählt. Dem Bauernkrieg 1653 blieb Root fern, vermutlich unter dem Einfluss von Pfarrer Büttel. Als Belohnung genoss Root Zollfreiheit an der Gisikoner Brücke und beim Weggistor in Luzern sowie Befreiung von Hühnergeld und von der Vogtensteuer. Im 19. Jahrhundert waren die Rooter initiativ, denn man muss sich einmal vorstellen: Im Jahre 1849 wurde der Bau der Kantonsstrasse in Angriff genommen, im Jahr 1864 wurde eine Eisenbahnlinie mit Bahnhof in Root gebaut und im Jahre 1873 nahm die Papierfabrik Perlen ihren Betrieb auf, wobei man wissen muss, dass der kleine Ort Perlen eine Ansiedlung der Papierfabrik ist, das heisst, erst war die Fabrik da, dann der Ort.
Arbeitsplätze Unser Dorf hat sich zu einem eigentlichen Gewerbezentrum entwickelt. Nebst zahlreichen Kleingewerbe- und Dienstleistungsbetrieben und knapp 30 Landwirtschaftsbetrieben sind in Root auch einige Industrieunternehmungen angesiedelt. Grösster Arbeitgeber in Root ist die CPH Chemie und Papier Holding AG. Die Unternehmung beschäftigt 500 Personen. Das D4 Business-Center Luzern bietet innovativen Unternehmungen ein ideales Umfeld für ihre Unternehmenstätigkeit. Im D4 Business Center sind über 2‘500 Personen in unterschiedlichen Berufen tätig.
Steuern Root liegt bei der Steuerbelastung im Vergleich mit den anderen Gemeinden des Kantons Luzern im ersten Drittel. Die finanzpolitische Situation hat sich in den letzten Jahren eindeutig verbessert. Mit einer seriösen Finanzplanung und Ausgabenpolitik wird das Ziel verfolgt, Schulden abzubauen und die Steuern zu senken. Gleichzeitig werden jedoch der Unterhalt von Anlagen und Neuinvestitionen nicht vernachlässigt. Die aktuelle Steuereinheit finden Sie unter Finanzen und Steuern.
Verkehr Root verfügt über ein sehr gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz und eine benützerfreundliche Fahrplangestaltung für die Pendler mit dem Bus oder der Bahn. Während den Stosszeiten findet man jede Viertelstunde einen Kurs von Luzern nach Root und umgekehrt, dann fährt die VBL noch jede halbe Stunde und spätabends stündlich. Auch der Zug fährt im Halbstundentakt von Root in den Bahnhof Luzern ein. Von Montag bis Samstag gibt es auch nach Zug jede halbe Stunde eine Verbindnung. Die Autobahnanschlüsse Gisikon/Root und Buchrain mit dem Zubringertunnel ins Rontal gewährleisten einen direkten Zugang zum nationalen Strassennetz.
Kultur und Freizeit Im kulturellen Bereich kann Root auf eine grosse Tradition aus bereits drei Jahrhunderten aufbauen. Die heute bestehende Musikgesellschaft wurde 1900 gegründet. Die Theatergesellschaft entstand bereits im Jahre 1863. Die zahlreichen Vereine bieten für alle Altersgruppen vom Kleinkind bis zum Senior viele Möglichkeiten zur Gestaltung der Freizeit. Sie sind wesentlicher Bestandteil des Rooter Gesellschaftslebens. Das Verzeichnis der Vereine ist Zeuge der Angebotsvielfalt. Der Veranstaltungskalender gibt Auskunft über die aktuellen Anlässe. Im Herbst 1999 nahm die neugegründete Kulturkommission ihre Tätigkeit auf. Mit der Umsetzung des Jugendleitbildes wurde die offene Jugendarbeit der Gemeinden Dierikon, Gisikon, Honau und Root ins Leben gerufen. Das Büro "evolution" ist Anlaufstelle für die Jugendlichen. Für die Seniorinnen und Senioren besteht ebenfalls ein reichhaltiges Angebot.
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