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Doppelte Beiträge für Wärmedämmung von Gebäuden

Weiterführende Informationen https://uwe.lu.ch

Gebäude energetisch zu sanieren lohnt sich! 2017 stehen aus der CO2-Abgabe des Bundes so viel Fördergelder wie noch nie bereit: Für die Wärmedämmung von Dächern und Fassaden erhalten Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer im Kanton Luzern 60 Franken pro Quadratmeter – doppelt so viel wie in den Vorjahren.

Eine Investition in die Gebäudehülle bedeutet für die Bewohnerinnen und Bewohner mehr Wohnkomfort und dank reduziertem Energieverbrauch tiefere Heizkosten. Hauseigentümer steigern den Wert ihrer Liegenschaft und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Im Kanton Luzern werden pro Jahr weniger als ein Prozent der Gebäude energetisch saniert. Das ist deutlich zu wenig um die gesetzten Klimaziele zu erreichen. Mit der Erhöhung der Förderbeiträge von 30 auf 60 Franken pro wärmegedämmte Fläche, soll der Gebäudesanierung Schub verliehen werden. Insgesamt stehen 2017 im Kanton Luzern rund 12 Millionen Franken für die Förderung von Gebäudehüllensanierungen zur Verfügung. Das Geld stammt aus der CO2-Abgabe auf fossilen Brennstoffen wie Heizöl oder Erdgas.

Hauseigentümer, welche von den attraktiven Förderbeiträgen profitieren wollen, sind aufgerufen ein konkretes Sanierungsprojekt an die Hand zu nehmen. Die Energieberatung Luzern hilft als neutrale Beratungsstelle weiter. Am Anfang einer erfolgreichen Gebäudesanierung steht eine umfassende Analyse des baulichen Zustands und des Energieverbrauchs. Sie bildet die Basis, um die erforderlichen Sanierungsmassnahmen und das weitere Vorgehen zu definieren. Diese Grundlage bietet der GEAK Plus, der Gebäudeenergieausweis der Kantone. Bei Förderbeiträgen über 10'000 Franken ist dieser Gebäudeenergieausweis obligatorisch. Eine durchdachte Sanierungsstrategie berücksichtigt auch spätere Aus- und Umbaupläne. Sobald die geeigneten Massnahmen definiert und die Offerten eingeholt sind, kann das Fördergesuch eingereicht werden.

Das Gebäudeprogramm fördert die Wärmedämmung von Fassade, Dach, Wand und Boden gegen Erdreich. Anspruch auf Fördergeld besteht, wenn mindestens eine Fläche von 50 Quadratmetern saniert wird, bzw. der Förderbeitrag von 3000 Franken überschritten wird. Förderberechtigt sind Gebäude mit einer Baubewilligung vor dem Jahr 2000.

Wenn das zur Verfügung stehende Fördergeld in Luzern ausgeschöpft wird, können damit über 400 Gebäude saniert werden. Das ist mehr als ein Gebäude pro Werktag. Dank den Sanierungen kann das lokale Gewerbe mit Aufträgen in der Grössenordnung von bis zu 60 Millionen Franken rechnen. Gleichzeitig würden knapp 30 Millionen Liter Heizöl eingespart. Bildlich gesprochen ist dies ein Güterzug mit ca. 500 Kesselwagen und einer Länge von ca. 8 Kilometern!

Dokument Forderungsbeitrag.pdf (pdf, 2287.1 kB)


Datum der Neuigkeit 28. Feb. 2017